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Neubau einer Dreifachsporthalle mit Tribüne und Außengelände

3. Preis bei Wettbewerb im Oktober 2019

Die Stadt Northeim hat einen Realisierungswettbewerb für den Neubau einer Dreifachsporthalle mit Tribüne und Außengelände ausgelobt. 23 Büros nahmen teil. Enno Schneider Architekten erzielten den 3. Preis.

Auszug aus dem Preisgerichtsprotokoll:

„Mit einer kompakten Gebäudestruktur, einer eigenwilligen Tragkonstruktion und zudem mit einer folgerichtig rigiden Architektursprache beantworten die Verfasser die gestellte Aufgabe. Es entstehen derart großzügig bemessene Außenräume. Die Erschließung der Halle funktioniert; die leichte Auffindbarkeit ist gegeben. Insbesondere bietet das obere Foyer mit Einblicken in die Halle und direkter Erschließung der Tribünen hohe räumliche Qualität. Die sich gegenüberliegenden Tribünen werden gelobt. Die klare formale Trennung zwischen Gebäudesockel und transparenter Fassade sowie einheitlichem Dachabschluss überzeugen in hohem Maße - die Bewegung der Besucher im Obergeschoss sowie der Terrasse versprechen Attraktivität. Die innere Organisation ist weitgehend gut, lediglich die Anordnung der beiden Geräteräume an eine Gymnastikhalle wird kritisiert. Aufgrund des - im Vergleich - niedrigen umbauten Raumes (BRI) sowie der vorgeschlagenen Materialien (u.a. Holz) verspricht die Arbeit in einem guten wirtschaftlichen Rahmen zu liegen.“


Erweiterungsneubau der Kreisverwaltung des Landkreises Friesland in Jever

Fertigstellung Mai 2019

  • Standort: Schlosserplatz 3, D-26441 Jever
  • Bauherr: Landkreis Friesland
  • Bauzeit: 2017 - 2019
  • Objektüberwachung: Enno Schneider Architekten mit Iwersen Architekten, Wilhelmshaven
  • Fotos: © Jochen Stüber Fotografie, Hamburg

Realisierungswettbewerb

Der Realisierung ging ein 2015 Wettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil voraus.
Der Wettbewerbsentwurf von Enno Schneider Architekten wurde mit dem 3. Preis prämiert.
Im späteren Verhandlungsverfahren überzeugten die Architekten mit ihrem Konzept und wurden mit der Realisierung des Neubaus beauftragt.

Entwurfskonzept

An historisch bedeutsamer Stelle in Jever sah die Bauaufgabe den Abriss des alten Schulhauses zugunsten eines modernen, energetisch und funktional optimierten Baukörpers vor, der die Räume von Gesundheits-, Sozial- und Jugendamt aufnimmt. Ausgeführt als Stahlbetonkonstruktion und verkleidet mit regionalem Wittmunder Klinker, platziert sich der dreigeschossige Bau elegant im Kontext des regionalen Ortsgefüges. Rücksprünge in den Fenstern schaffen eine subtile Plastizität und sorgen für raffinierte Lichtreflexionen des Schlosserparks in der Fassade. Innen zeichnet sich der kompakte Baukörper durch seinen offenen, kommunikativen Charakter aus: Die reduzierte, klare Materialwahl heller Sichtbeton, weiße Akustikplatten als Wandbekleidung und Glasbrüstungen mit Edelstahlhandläufen kontrastiert mit Eichenparkett. Gestalterische Klarheit führt zu einer optimalen Orientierung im Haus. Eine offene Treppe verbindet alle drei Ebenen. Die notwendigen Treppenhäuser und Nebennutzflächen sind als Kuben in das Atrium eingestellt, wodurch sie den Raum gliedern. Wartezonen gruppieren sich als offene Galerien auf den einzelnen Ebenen. Die Büroflächen orientieren sich zu den angrenzenden Grünflächen und sind entsprechend ihrer funktionalen Anforderungen auf den einzelnen Ebenen angeordnet. Der 2. Rettungsweg wurde als Enfilade über eine zweite Tür in allen Büros gelöst.


Aufstockung und Umbau des denkmalgeschützten ehemaligen Postfuhramtes

Entwurfs- und Genehmigungs­planung 2019

  • Standort: Otto-Suhr-Allee 80 – 82, D-10585 Charlottenburg
  • Bauherr: privat

Entwurfskonzept

Das derzeit nur teilgenutzte Areal des unter Denkmalschutz und in Teilen leerstehenden Ensembles soll durch einen Neubau mit Wohnnutzung (305 Mikroapartments) und den Umbau von leerstehenden Flächen im Bestand zu einem beispielhaften Standort für modernes urbanes Leben und Arbeiten umgewandelt werden.

Co-Living und Co-Working bilden zusammen einen konzentrierten Standort an zentraler Stelle in Charlottenburg.

Die Wohnungen werden ergänzt durch ein Angebot an Gemeinschaftsflächen (Cafeteria, Waschsalon, Fitness- und Partyraum) sowie Freiflächen auf den Dächern und im Innenhof ergänzt.

Die Co-Working-Flächen sind ein flexibles Angebot für Start-Ups und kleine Unternehmen.
Die eingereichte Bauantragsplanung stellt den abgestimmten Planungsstand dar.